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16.11.2019, 11:42 Uhr
Kriminalpolizei entlastet die CDU in Stendal und zweifelt die Glaubwürdigkeit von Gebhardt stark an
Neue Aufklärungsergebnisse
 
Vor kurzem hatten Mitglieder der CDU in Stendal die Möglichkeit aus Auszügen aus einem Abschlussbericht der strafrechtlichen Ermittlungsakte vom Juli 2019 des ermittelnden Krimi-nalbeamten neue Erkenntnisse zu gewinnen, die die CDU entlasten und die Glaubwürdigkeit von Gebhardt stark anzweifeln.

In dem Bericht heißt es:


„Die von Holger Gebhardt übergebenen Ausdrucke von E-Mails wurden objektiv als Beweismit-tel nicht festgestellt. Die von der Polizei vernommenen Zeugen haben alle ausgesagt, dass es einen Ordner, so wie von dem Zeugen Gebhardt beschrieben, nicht gegeben hat.“


Das Ergebnis des Kriminalbeamten lautet:

„Tatsächliche Anhaltspunkte außerhalb der Aussage des Gebhardt, dass Anstiftung und Bei-hilfe durch Wolfgang Kühnel vorliegen, konnte nicht ermittelt werden. Die von Holger Geb-hardt hervorgebrachten objektiven Beweise, insbesondere der Ordner mit Adressen und Un-terschriften, sowie die übergebenen E-Mails wurden bei den Durchsuchungen und der Auswer-tung der elektronischen Daten nicht gefunden. Seitens der Sachbearbeitung wird die Existenz dieser Beweismittel stark angezweifelt.“

Der Kreisvorstand der CDU in Stendal hatte sich zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit umfang-reich über die Aufklärungsergebnisse zum Wahlskandal zu informieren. Wir werden nach Ab-schluss des parlamentarischen Untersuchungsausschusses die Protokolle veröffentlichen, da-mit sich alle ein objektives Bild machen können. Diffamierende, falsche Tatsachenbehauptun-gen, Hetze und Lügen schaden dem Ansehen von CDU-Politikern, damit muss endlich Schluss sein. In einem Rechtsstaat zählen nur objektive Fakten und keine subjektiven Meinungen und Mutmaßungen.