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10.02.2019, 13:02 Uhr
Stellungnahme zur Entscheidung des CDU-Ortsverbandes Osterburg
Keine Kandidaten für den Kreistag zu stellen, ist keine Option

Die Pressemitteilung des CDU-Ortsverbandes Osterburg ist unangemessen, falsch in der Kritik, boshaft in Unterstellungen gegen Parteifreunde, polemisch und ein Schlag ins Gesicht im öffentlichen Umgang mit der CDU.

 

Kritik muss sein, man äußert sie aber dort, wo sie hingehört: in Sitzungen und gewählten Gremien der Partei. Dazu muss man aber an diesem auch teilnehmen und sich einbringen. Osterburger Vertreter glänzten fast ein Jahr lang durch Nichtteilnahme an Sitzungen des erweiterten Kreisvorstandes. In den Gremien wurde u.a. kontinuierlich über die Wahlfälschung informiert, diskutiert und aufgeklärt. Eine Mitarbeit des Ortsverbandes oder gar Nachfragen, Anfragen und Interesse an dieser Thematik gab es nicht. Persönliche Gespräche wurden überhaupt nicht gesucht.

 

Die Wahl zur Nominierung für den Landesvorstand lief aus Sicht der Osterburger schlecht. Ihr Kandidat Nico Schulz fiel mit 9:1:1 Stimmen durch. In geheimer Wahl wurde Xenia Schüßler, die Kandidatin der CDU-Kreisfrauenunion, nominiert. Wer dies als einen Affront gegen den Osterburger Kandidaten Schulz betrachtet, der über 10 Jahre den Posten im Landesvorstand inne hatte, verkennt die demokratischen Spielregeln.

 

Jedes CDU-Mitglied hat das Recht zu kandidieren. Das ist Demokratie. Mit dem kolportierten Vorhaben,  keine Mitglieder auf die CDU-Liste der Kreistagswahl aufstellen zu wollen, schadet der Osterburger Ortsverband allein den eigenen CDU-Mitgliedern aus den benachbarten CDU-Ortsverbänden Arneburg/Goldbeck, Seehausen und Bismark. Damit gehen Sitze für den Kreistag aus diesen Regionen verloren. Außerdem schaden sie damit auch dem Landrat Carsten Wulfänger in seinem Wirken gemeinsam mit der CDU-Kreitagsfraktion.

 

Auf den Wahllisten der CDU zur Kommunalwahl im Mai werden Parteimitglieder und Parteilose kandidieren. In den jeweiligen Wahlbereichen werden wir auch eine regionale Verteilung der Kandidaten gewährleisten. Dies sind wir unseren Wählerinnen und Wählern schuldig. Nicht zu kandidieren - so wie die Osterburger es ankündigen - ist keine Option, damit schadet man am Ende der eigenen Region.