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30.05.2017, 12:48 Uhr
Volksstimme-Journalist Marc Rath in den Akten vergraben?
"Schaden" für die Volksstimme? Glaubwürdigkeit erneut beschädigt!
Erklärung zur Berichterstattung der heutigen „Volksstimme“:  „Was wusste Hardy Güssau über „Holgers Listen“?
Erkärung Hardy Peter Güssau

Der „Volksstimme“-Reporter Marc Rath erhebt erneut schwere Vorwürfe gegen mich.
So behauptet er in seinem heutigen Artikel:

„Der Volksstimme liegen indes Informationen aus der Ermittlungsakte im Strafverfahren gegen Holger Gebhardt vor. Demnach hat Hardy Güssau am Mittag des 6. Juli 2014 den damaligen Stadtwahlleiter Axel Kleefeldt in einer elektronischen Nachricht gefragt, „kennst Du die Namen von den Leuten“, die wählen gehen wollten, eventuell sind „die nicht von Holgers Listen“.

Ich habe Herrn Rath unter anderem in einer Presseantwort mitgeteilt, dass ich ausschließen kann, mit Herrn Kleefeldt in der o.g. Form kommuniziert zu haben.

Dessen ungeachtet verbreitet Herr Rath weiter diese Behauptungen als Fakten.
Ich erwarte, dass Herr Rath seine „Informationen aus der Ermittlungsakte“ endlich offenlegt. Ich erwarte auch von den Verantwortlichen der „Volksstimme“, dass diese endlich prüfen, was in ihrer Zeitung von einem Redakteur verbreitet wird.

Sehr geehrter Herr Chefredakteur Kösters,
sehr geehrter Herr stellv. Chefredakteur Bock,

lassen Sie sich doch einfach diese angeblichen „Informationen aus der Ermittlungsakte“ von Herrn Rath vorlegen! Lassen Sie sich die E-Mail vom 6.Juli 2014, die ich an den Stadtwahlleiter Kleefeldt geschrieben haben soll zeigen!
Prüfen Sie es doch endlich selbst nach!

Mehrere einstweilige Verfügungen verschiedener Gerichte gegen die „Volksstimme“ und Herrn Rath belegen, dass auch schon in der Vergangenheit unwahre Tatsachen über mich behauptet wurden.

Nochmal: Ich habe mit Herrn Kleefeldt nicht in der von Herrn Rath behaupteten Form kommuniziert!!
Ich habe mich im Rahmen der Ermittlungen gegen Herrn Gebhardt ausführlich gegenüber den Behörden geäußert – fast sieben Stunden lang. Die entsprechenden Protokolle aus den Ermittlungsakten liegen der „Volksstimme“ bekanntlich vor.

Nach meiner Erinnerung haben mir die ermittelnden Polizeibeamten bei meiner Zeugenvernehmung am 15.06.2015 eine WhatsApp-Nachricht vorgelegt, die ich am 21.06.2014 an Herrn Kühnel gesendet hatte. Dazu habe ich schon damals sinngemäß erklärt, dass ich keine „Listen“ des Herrn Gebhardt kenne und ich in dieser Nachricht mit dem Wort „Liste“ keine "physische Liste" im Sinne eines Ausdrucks, eines Dokumentes, eines Materials o.ä. meinte.
Ich meinte in dieser Whatsapp-Nachricht vielmehr einen Personenkreis, den Holger Gebhardt fest im Visier hatte, der ihn bei seiner Kandidatur für den Stadtrat unterstützen wollte.
Nochmal: Mit dem Stadtwahlleiter Kleefeldt habe ich dazu nicht kommuniziert.

Aber Herr Rath macht weiter in altbekannter Weise. Er verdächtigt mich weiter mit seinem pathologischen Verfolgungseifer. Er stellt weiterhin Behauptungen auf und bezieht sich auf Ermittlungsakten, die ihm vorlägen. Dabei bringt er erneut Tatsachen durcheinander oder stellt sie bewusst in einen Zusammenhang, der seine Vorwürfe belegen soll.

Herr Rath, wieder zeigen Sie, dass Sie die Mindeststandards der journalistischen Tätigkeit nicht einhalten. Recherchieren Sie eigentlich noch oder schreiben Sie einfach weiter so, wie es ihnen in Ihre Story passt?

Sehr geehrter Herr Rath, wenn Sie Ihre Behauptungen:

„Güssau am Mittag des 6. Juli 2014 … gefragt“

„… den damaligen Stadtwahlleiter Axel Kleefeldt in einer elektronischen Nachricht gefragt“

nicht belegen können, fordere ich Sie auf:
Geben Sie Ihre Journalisten-Preise zurück!




Hier die eigentliche Anfrage von Herrn Rath und die Antwort von Herrn Güssau:

Lieber Hardy,
Auf diesem Wege zwei Fragen:
Am Mittag des 6. Juli 2014 fragtest Du Axel Kleefeldt, „kennst Du die Namen von den Leuten“, die wählen gehen wollten; eventuell seien „die nicht von Holgers Listen".
1. Was wusstest Du über "Holgers Listen"?
2. Wie hat Axel Kleefeldt Deine Frage beantwortet?
Ist eine Antwort bis Dienstag, später Abend, möglich?
Beste Grüße Marc


Sehr geehrter Herr Rath,
zu 1.
Ich habe es Ihnen schon mehrfach schriftlich mitgeteilt und heute nun nochmals:
Ich habe zu keinem Zeitpunkt „Listen“ von Herrn Gebhardt bekommen oder (auch über Dritte) entgegengenommen. Ich habe keine Kenntnis von irgendwelchen Listen und kann deshalb auch nichts über ihren Inhalt oder Zweck sagen. Ich habe dazu auch eine Eidesstattliche Versicherung abgeben, schauen Sie bitte in Ihre Unterlagen bzgl. der Einstweiligen Verfügung u.a. gegen Sie.
zu 2.
Ich schließe aus, dass ich mit Herrn Kleefeldt in der o.g. Form kommuniziert habe, deshalb kann ich sagen, dass es keine Antwort von Herrn Kleefeldt dazu gab.
Ich habe mich im Rahmen der Ermittlungen gegen Herrn Gebhardt ausführlich gegenüber den Behörden geäußert - fast sieben Stunden lang. Die entsprechenden Protokolle aus den Ermittlungsakten liegen Ihnen bekanntlich vor, so dass sich m.E. eine weitere Stellungnahme dazu erübrigt.

Mit freundliche Grüßen
Hardy Peter Güssau